Veranstaltung

Konzert: Burhan Öcal (Türkei) an den Schlaginstrumenten und Alexey Botvinov (Ukraine) am Flügel

Fr, 6. Dezember 2019
20:00 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Piano and Percussion II / Bach, Beethoven, Mussorgsky, Rachmaninow and Prokofiev meet Oriental Global Drums
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Beschreibung
Die gemeinsamen Projekte von Burhan Öcal und Alexey Botvinov begannen im Jahr 2010. Das erste hieß „Bach.Reloaded“. Bachs Musik wurde mit filigranen Ethno-Rhythmen aus dem arabisch-orientalischen Raum verzahnt. Botvinov spielte den originalen Bach, Öcal improvisierte „hinein“.

Es entstand eine west-östlich schillernde  Musik, ein unglaubliches Hörerlebnis für die Besucher der weltweit gefeierten Konzerte u.a. in Istanbul, Paris, Moskau, Odessa, Kiew, Zürich, Basel, Abu Dhabi und auf dem Jazz Festival in Montreux.

2018 dann traten die beiden weltbekannten Musiker mit ihrem zweiten gemeinsamen Projekt, Piano and Percussion II, an die Öffentlichkeit. Dieses Mal mit bekannten klassischen Werken verschiedener Komponisten. Die Premiere fand im Rahmen des Odessa Classics Music Festival statt.

Das folgende Programm wird im Schwanen zu hören sein:

Bach, Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1
Präludium und Fuge in c-Moll BWV  847/Präludium und Fuge in d-Moll BWV  851
Bach, Arie und 5 Variationen aus den Goldberg-Variationen
Beethoven, Sonate Nr. 8 op.  13 „Pathétique“, 1. Satz
Mussorgsky, Bilder einer Ausstellung
Das Alte Schloss / Der Ochsenkarren / Ballett der Küken in ihren Eierschalen / Die Katakomben / Die Hütte der Baba Yaga
Rachmaninow, Präludium in g-Moll No.5 op. 23
Prokofiev, Sonate Nr. 7, 3. Satz
 
Burhan Öçal verließ Ende der 1970er Jahre die Türkei, um in die USA zu migrieren. Er blieb jedoch für mehr als 20 Jahre in der Schweiz, wo er mit Pierre Favre arbeitete. In der Folge kam es zu Auftritten mit Musikern aus dem Bereich des freien Jazz oder Werner Lüdi (Album „Grand Bazar“, 1988). George Gruntz lud ihn in seine Concert Band ein; Peter Giger holte ihn zu Projekten seiner „Family of Percussion“. Öçal gründete etliche eigene Gruppen, insbesondere das Istanbul Oriental Ensemble, mit denen er hoch prämierte Alben türkischer Roma Musik veröffentlichte. Im weiteren arbeitete er mit aber auch mit Joe Zawinul („Stories Of The Danube“), Wolfgang Puschnig, Jamaaladeen Tacuma („Groove alla Turca“), Steve Swallow, Pete Namlook und Sting. Neben türkischen Perkussionsinstrumenten spielt er auch auf der Oud und der Saz. Mit dem usbekischen Gitarristen Enver Izmailov nahm er 1992 das Album „Black Sea“ auf. Mittlerweile agiert er wieder von Istanbul aus. Nedim Hazar drehte über ihn die musikalische Dokumentation Burhan Öçal/A Musical Homecoming (2003), die auch im türkischen Fernsehen gezeigt wurde.

Alexey Botvinov, Pianist aus Odessa / Ukraine, ist einer der weltweit besten Rachmaninow-Interpreten. Darüber hinaus ist er ein viel gefeierter Pianist, der mit seinem Repertoire zahlreicher Werke der Klassik und Romantik  in vielen großen Orchestern der Welt spielte und spielt. Nur ein Beispiel: Seit 1995 interpretiert Alexey Botvinov Bachs "Goldberg-Variationen", welche zur Visitenkarte des Zürcher Balletts geworden sind. Über 150 Aufführungen fanden seither in den meisten Ländern Europas, in Kanada, Japan, Israel und Südafrika statt. Seit 2001 gehören die "Goldberg-Variationen" zum ständigen Repertoire des Balletts der Deutschen Oper Berlin – die Premiere im Juni 2001, gespielt von Alexey Botvinov wurde zur von der deutschen Kritik gepriesenen Sensation: "Feuerwerk am Klavier" (Berliner Kurier), "Botvinov ist ein Glücksfall für die Deutsche Oper" (Tagesspiegel) usw.

Botvinov sucht neue Wege der Präsentation klassischer Musik. Einen solchen neuen Weg stellt die 2010 begonnene Zusammenarbeit mit dem Weltstar-Perkussionist Burhan Öcal dar. Es ist eine Art grenzenloser Musik, die durch die beiden so unterschiedlichen Stars jedoch nicht durch ein „Verschwimmen“ entsteht, sondern durch eine neue, dritte, Ost und West umspannende Kontur, in der die beiden ursprünglichen Konturen umso deutlicher hervortreten.
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Kosten
VVK (inkl. Gebühren):
Online und an allen VVK-Stellen (reservix.de)
20,80 € / 17,50 € erm.

Abendkasse:
22.– € / 19.– € erm.
Bankiers der Voba 16.– / 14.– (VVK)
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